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Sprünge auf dem Thermometer sind schlecht fürs Herz

Pressemitteilung, 11. Januar 2009

Hamburg – Erhöhte Infarktgefahr bei Kälte und Wetterumschwung.

Der Winter ist bislang eine Wundertüte. Milde Temperaturen wechseln sich ab mit Eiseskälte. In Februar und März könnte das Wetter noch einmal umschlagen. Für Hypertoniker ist das eine schlechte Nachricht: Statistiken belegen, dass bei Kälte und wechselhaftem Wetter die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, deutlich ansteigt.

„Um den Wärmeverlust unseres Körpers bei Kälte zu drosseln, ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Das Herz muss gegen einen größeren Widerstand anpumpen und der Blutdruck steigt“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Leiter am Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg. Bei gefährdeten Menschen kann eine bereits bestehende Verengung der Herzkranzgefäße dadurch weiter zunehmen. Dann wird die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr für das Herz knapp. Bemerkbar macht sich das häufig durch ein Engegefühl in der Brust, der so genannten Angina pectoris. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass eine Ablagerung in den verkalkten Gefäßen – eine so genannte Plaque – aufbricht und ein Gerinnsel verursacht. „Das kann im schlimmsten Fall ein Gefäß ganz verschließen und so einen Infarkt oder Schlaganfall auslösen“, sagt Experte Stein. Doch nicht nur die Kälte, sondern auch Luftdruckveränderungen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte. Je drastischer der Luftdruck sinkt, desto stärker steigt die Herzinfarktrate an. Starke Luftdruckabfälle begünstigen das Aufplatzen von Plaques in den Gefäßen.

Hinzu kommt, dass ein gesundes Leben im Winter wesentlich mehr Überwindung kostet: Das gemütliche Sofa in der warmen Stube lockt mehr als der Spaziergang oder das Sportprogramm bei nass-kaltem Nieselwetter. Der Appetit auf kalorien- und fettreiches Essen steigt. Und nicht zuletzt hat auch eine depressive Stimmung, die in der dunklen Jahreszeit deutlich häufiger auftritt, einen schädlichen Einfluss auf Herz und Kreislauf. Kardiologe Stein mahnt deshalb in der kalten Jahreszeit zu besonderer Vorsicht. Oberstes Gebot: Warm einpacken. Vor allem Gesicht, Hals und Brust sollten bei Kälte gut geschützt werden. Zweite Regel: Kreislauf in Schwung bringen. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut nicht nur Herz und Kreislauf gut, sondern hebt auch die Stimmung – drei Mal pro Woche eine halbe Stunde lang reicht aus. Bei der Ernährung gilt: Viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und wenig tierisches Fett – unser Nahrungsmittelangebot hält auch im Winter alle schmackhaften und vitaminreichen Zutaten für eine (herz)gesunde Ernährung bereit. „Wer sich an diese einfachen Basisregeln hält, kommt gut durch den Winter“, sagt Experte Stein.

 


Hintergrund: Das Diagnostikzentrum Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1100 medizinische Check-Ups durch und ist das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Sie gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.

Kontakt:  
DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH
Sabine Teufel-Sies
Stadthausbrücke 3
D-20355 Hamburg
Telefon: 040/369729-0
Telefax: 040/369729-22
e-mail:
www.diagnostik-zentrum.de

 

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