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Krank durch Krise: Wie die Angst vor Arbeitslosigkeit das Herz schädigt

Pressemitteilung, 11. Juni 2009

Hamburg – Existenzangst fördert Infarktrisiko. Betroffene können gegensteuern.

Die Wirtschaftskrise hat die Lage am Arbeitsmarkt dramatisch verschlechtert. Experten erwarten in Deutschland bis Ende nächsten Jahres einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf bis zu fünf Millionen. Die Sorge um den Arbeitsplatz ist für viele Arbeitnehmer aber nicht nur eine seelische Belastung, sondern hat auch körperliche Auswirkungen.

„Viele Arbeitnehmer versuchen ihren Arbeitsplatz durch besonders hohen Einsatz zu sichern und gehen dabei an die Grenzen ihrer Gesundheit“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Direktor am Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg. So wehren sich viele Arbeitnehmer zum Beispiel vehement dagegen, krankgeschrieben zu werden – aus Angst um ihren Job. Mit fatalen Folgen:  Beschäftigte, die sich bei der Arbeit voll verausgaben und trotzdem zu wenig Geld, Anerkennung oder Arbeitsplatzsicherheit haben, erleiden doppelt so häufig Herzinfarkte oder Depressionen. Experte Stein empfiehlt eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Entspannungsphasen.

Noch größer ist das gesundheitliche Risiko, wenn eine Arbeitslosigkeit bereits eingetreten ist. Insbesondere bei den über 50-Jährigen erhöht eine Arbeitslosigkeit das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Der Verlust von finanzieller Sicherheit, familiärer Druck, sowie ein nicht intaktes soziales Netzwerk lösen starken Stress aus. Das belastet nicht nur die Seele, auch Herz und Kreislauf werden in Mitleidenschaft gezogen.

Betroffene sollten ihren Lebensstil an die neue Situation anpassen. „Wer bewusst seine sozialen Kontakte aufrecht hält und zum Beispiel eine ehrenamtliche Arbeit annimmt, senkt sein Risiko spürbar“, erklärt Kardiologe Stein. Auch der Zusammenhalt in Familie und Freundeskreis ist wichtig und kann die Gesundheit nachhaltig stärken.

 


Hintergrund: Das Diagnostikzentrum Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1100 medizinische Check-Ups durch und ist das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Sie gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.

Kontakt:  
DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH
Sabine Teufel-Sies
Stadthausbrücke 3
D-20355 Hamburg
Telefon: 040/369729-0
Telefax: 040/369729-22
e-mail:
www.diagnostik-zentrum.de

 

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