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Krank durch Krise: Das Leben nach dem Infarkt

Pressemitteilung, 12. Februar 2009

Hamburg – Immer noch sterben in Deutschland jedes Jahr fast 160 000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts, der damit nach wie vor Todesursache Nr. 1 ist. Wer die Attacke übersteht, muss sein Leben danach oft radikal umstellen.

Ein Infarkt hat immer eine lange Geschichte. Wann und wie heftig er auftritt, ist aber nicht abzusehen. Umso wichtiger ist eine schnelle und angemessene Reaktion. „Entscheidend für das Überleben sind die ersten Stunden nach dem Gefäßverschluss. Gelingt es in dieser Zeit, die Durchblutung am Herzen wiederherzustellen und Folgeschäden wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche erfolgreich zu behandeln, ist der Weg geebnet für eine langsame Rückkehr ins Leben“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Leiter am Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg.

Klar ist: Der Infarkt verändert ein Leben grundlegend. „Vom Moment der Attacke an bestehen in der Regel auch weiterhin Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Das Risiko, einen erneuten Herzinfarkt zu bekommen, ist hoch“, sagt Experte Stein. Nach Krankenhaus und Reha geht es für Patienten deshalb darum, ihre körperliche Leistungsfähigkeit schnell zurück zu erlangen. Denn je fitter der Organismus, desto geringer das Risiko eines weiteren Infarktes. Sport, Ernährung, Lebensführung: Viele Infarktpatienten müssen schrittweise ihr Leben umstellen. Vor allem Raucher stehen vor der Herausforderung, ihren Nikotinkonsum komplett einzustellen. „Wichtig ist, dass diese Veränderungen immer in Absprache mit dem betreuenden Kardiologen geschehen. So entsteht ein ganzheitlicher Lebensstil, der das Herz dauerhaft stärkt. 

Dazu gehört auch eine passende ärztliche Behandlung. „Weil die Risiken bei jedem Patienten unterschiedlich hoch sind, muss diese Behandlung individuell abgestimmt werden“, sagt Experte Stein. Eine dauerhafte Medikamentenbetreuung ist meist unumgänglich, um Blutdruck und Blutfettwerte zu normalisieren, die Herzleistung zu verbessern und die Gerinnselbildung zu hemmen. Zum Einsatz kommen Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Statine und Thrombozytenaggregationshemmer. Meist stellen die Ärzte im Krankenhaus oder während der Reha den Patienten auf die erforderlichen Medikamente ein. Die weitere Verschreibung und Kontrolle übernimmt dann der Hausarzt. Ihm obliegt es auch, den Herzinfarkt-Patienten zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zu bestellen. „Einmal im Jahr sollten Patienten zur kardiologischen Untersuchung gehen. Eine Ultraschallunterschung und ein Belastungstest sind notwendig, um die Herzfunktion zu kontrollieren. Wenn erneut Herzbeschwerden auftreten, sind engmaschigere Untersuchungen nötig“, sagt Kardiologe Stein.

 


Hintergrund: Das Diagnostikzentrum Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1100 medizinische Check-Ups durch und ist das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Sie gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.

Kontakt:  
DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH
Sabine Teufel-Sies
Stadthausbrücke 3
D-20355 Hamburg
Telefon: 040/369729-0
Telefax: 040/369729-22
e-mail:
www.diagnostik-zentrum.de

 

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