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Stress vermeiden und das Herz schützen

Pressemitteilung, 19. Februar 2009

Hamburg – Aktives Stressmanagement schützt vor Infarkt.

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen – und schon ist bei vielen Menschen wieder Stress angesagt. Aber Vorsicht: Das kann krank machen. Akuter Stress führt zwar zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung des Organismus, chronischer Stress aber schwächt den Körper nachhaltig und macht ihn anfällig für schwere Krankheiten.

Dabei wirkt sich psychischer Dauerdruck nicht nur negativ auf die Abwehrzellen im Körper aus, sondern auch auf die Blutgefäße. „Es kommt zu einer vermehrten Ausschüttung sogenannter Adhäsionsmoleküle auf der Oberfläche von Immunzellen. Diese lagern sich an der Innenwand von Blutgefäßen ab und fördern so eine Arterienverkalkung“, sagt Dr. Tomas Stein, Ärztlicher Leiter am Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg. Außerdem werden vermehrt Interleukine ausgeschüttet – das sind Substanzen, die Signale zwischen den Immunzellen vermitteln und sie aktivieren.

Stress ist nicht grundsätzlich schädlich. Und jeder Mensch geht anders mit Stresssituationen um. Gefährlich wird es, wenn der Körper auf den psychischen Druck reagiert. „Betroffene klagen oft über Verspannungen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich oder über Magenschmerzen mit Durchfall, Schlafstörungen, Müdigkeit, Ruhelosigkeit, Herzrasen, Ohrgeräusche oder Schwindel“, sagt Vorsorge-Experte Stein. Auch nächtliches Zähneknirschen, Kettenrauchen, erhöhter Alkoholkonsum oder der Verlust des Humorsinns können Anzeichen sein.

„Treten diese Anzeichen auf, sollten Sie aktiv werden“, sagt Kardiologe Stein. Eine wirkungsvolle Waffe gegen Stress ist Bewegung. Vor allem in der Natur ist Bewegung eine hervorragende Möglichkeit, Stress abzubauen. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Muskulatur entkrampft sich, Verspannungen lösen sich und man ist abgelenkt. Grundsätzlich wirkt jede körperliche Aktivität dem Stress entgegen, ob Fitnesstraining, Konditionstraining, Yoga oder den Garten umgraben.

Weiterer Tipp: Gönnen Sie sich regelmäßig ein Wohlfühlprogramm. Das kann ein ausgiebiges Schaumbad, ein Saunabesuch, ein gutes Essen, eine Massage oder auch ein Kinobesuch und ein Treffen mit Freunden sein. „In dieser entspannten Atmosphäre kann sich der Körper richtig erholen – und ihr Herz auch“, sagt Stein.

 


Hintergrund: Das Diagnostikzentrum Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1100 medizinische Check-Ups durch und ist das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Sie gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.

Kontakt:  
DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH
Sabine Teufel-Sies
Stadthausbrücke 3
D-20355 Hamburg
Telefon: 040/369729-0
Telefax: 040/369729-22
e-mail:
www.diagnostik-zentrum.de

 

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