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Wenn Liebeskummer zur Gefahr wird
Pressemitteilung, 21. Mai 2009Hamburg – Wer unter Liebeskummer leidet, hat ein gebrochenes Herz. Das gilt nicht nur sprichwörtlich, sondern ist tatsächlich organisch nachweisbar – und kann im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich werden.
Frühling ist die Jahreszeit für Frisch-Verliebte. Die Kehrseite der Medaille: Viele Menschen fassen im Frühling den Mut und trennen sich von ihrem alten Partner. Für die Hinterbliebenen beginnt dann die harte Zeit des Trauerns – und der körperlichen Belastung.
„Das Herz ist ein sehr emotionales Organ, das empfindlich auf Stress und Hormonschwankungen reagiert“, sagt Dr. Tomas Stein vom Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg. Plötzliche Brustschmerzen, Atemnot, Schweißausbrüche: Die Symptome sind die gleichen wie bei einem Infarkt. „Man geht davon aus, dass ein Überschuss an Stresshormonen für die Funktionsstörung verantwortlich ist. Die kleinen Herzkranzgefäße verkrampfen sich, der Herzmuskel wird schlecht durchblutet und funktioniert nicht mehr richtig. EKG und Labor zeigen die gleichen Veränderungen wie beim Infarkt – und das, obwohl die Gefäße frei durchgängig sind“, erklärt der Kardiologe Stein. In der Medizin spricht man vom „Broken-Heart-Syndrom“. In vier bis fünf Prozent der Fälle ist die Krankheit tödlich.“
Nicht nur die Trennung vom Liebespartner, auch der Tod eines geliebten Menschen kann das Broken-Heart-Syndrom auslösen. Zur Zielgruppe zählen daher weniger Teenager, sondern vor allem älteren Frauen.
Betroffene sollten sich in ihrer Trauer auf keinen Fall einigeln.
„Wer Liebeskummer hat, braucht ein vertrautes Umfeld, in dem er sich wohl fühlt. Er braucht Gesprächspartner die ihn umsorgen und ihm zuhören“, sagt Experte Stein. Außerdem wichtig: Trauernde sollten sich etwas gönnen. „Eine kleine Reise, ein neuer Haarschnitt oder ein teures Paar Schuhe eignen sich als Belohnung und helfen dabei, das Herz allmählich wieder zu kitten“, sagt Stein.
Hintergrund: Das Diagnostikzentrum Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1100 medizinische Check-Ups durch und ist das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Sie gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.
| Kontakt: | |
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| DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel Hamburg GmbH Sabine Teufel-Sies Stadthausbrücke 3 D-20355 Hamburg |
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