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Pressemitteilung, 17. Februar 2010
Fit durch den Winter: So bekämpfen Sie Magen-Darm-Viren erfolgreich
Hamburg – Winterzeit ist Grippezeit. Vor allem die Magen-Darm-Grippe macht uns in der nass-kalten Zeit zu schaffen. Wie Sie sich schützen können.
Appetitlosigkeit, Durchfall, Brechreiz: Aktuell leiden viele Menschen an einem Magen-Darm-Infekt Der Grund: In der nasskalten Jahreszeit ist das Immunsystem geschwächt und die Menschen sind deshalb anfälliger. Außerdem sind die klimatischen Bedingungen in den kalten Monaten für das Virus ideal. Überall da, wo viele Menschen zusammenkommen, entstehen deshalb regelrechte Virenherde. Bereits eine geringe Konzentration der sogenannten Noro- und Rota-Viren reicht aus, um eine Magen-Darm- Erkrankung auszulösen.
Übertragen wird das Virus vor allem durch Schmier- und Tröpfcheninfektion. „Die Erreger können schon beim Sprechen über feinste Speicheltröpfchen oder durch Händedruck weitergegeben werden“ sagt Dr. Thomas Meier, Gastroenterologe am Diagnostik Zentrum Fleetinsel in Hamburg. Vorsicht ist auch bei Lebensmitteln geboten, wenn sie nicht erhitzt werden oder die Kühlkette längere Zeit unterbrochen wurde.
„Gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem können eine Magen- Darm-Infektion normalerweise in zwei oder drei Tagen zu Hause auskurieren“, sagt Magen-Darm-Experte Meier. „Eine Behandlung mit Antibiotika ist dabei meistens nicht erforderlich.“ Vor allem bei älteren Menschen oder Kindern kann es aber zu gefährlichen Komplikationen kommen, wenn der starke Flüssigkeitsverlust des Körpers nicht ausgeglichen wird.
Wichtig ist es deshalb, dass Betroffene viel Tee und Mineralwasser trinken, um den hohen Verlust an Flüssigkeit und Mineralstoffen auszugleichen. Auch Schonkost wie milde Suppen, Bananen, Salzstangen, Zwieback und Weißbrot ist zu empfehlen. Rohkost und Süßspeisen dagegen sollten unbedingt vermieden werden. „Wenn die Beschwerden länger als drei Tage dauern, hohes Fieber oder ein massiver Gewichtsverlust zu beobachten sind, sollten Erkrankte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen“, sagt Experte Meier.
Sein Tipp: Erkrankte sollten daheim bleiben und sich auskurieren und strikte Hygiene einhalten. „Man sollte sich zum Beispiel häufig mit Seife die Hände waschen“, rät Gastroenterologe Meier. Wenn eine Noroviren-Infektion am Arbeitsplatz oder in der Familie bekannt werde, könne man sich in der Apotheke auch ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel oder Erfrischungstücher mit desinfizierender Wirkung besorgen. „Damit kann man in öffentlichen Toiletten notfalls auch den WC-Sitz abwischen“, sagt Meier. Die Vorsichtsmaßnahmen gelten weit über die Dauer der Erkrankung hinaus. Denn in der Regel ist der Patient noch bis zu zwei Tage nach Abklingen der Symptome infektiös.
Hintergrund: Das DIAGNOSTIK ZENTRUM Fleetinsel in Hamburg führt jährlich rund 1200 medizinische Check-Ups durch und gilt als das führende Vorsorge-Zentrum in Norddeutschland. Die Inhalte des Medical Check-Up orientieren sich an den Check-Kriterien der Mayo Clinic in Rochester, USA. Diese gehen weit über den derzeit gesetzlichen Rahmen in Deutschland hinaus. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Fachärzten unter Einbeziehung modernster medizintechnischer Ausstattung durchgeführt.
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